Vielleicht gehörst du ja auch zu den vielen zahlreichen Menschen, die zwar wissen, dass es möglich ist mit dem Bloggen etwas zu erreichen – beispielsweise sich einen Expertenstatus aufzubauen oder damit Geld zu verdienen – tust dich aber, wie die vielen Anderen,  sehr schwer damit den Anfang zu finden. Wenn das bei dir auch der Fall ist, dann solltest du diesen Artikel auf jeden Fall lesen!

Grundsätzlich stellt sich zu Beginn dich erst einmal die Frage, warum der Einstieg oft schwierig ist, oder? Das liegt sehr häufig daran, dass es zwar einen Themenbereich gibt, der dich bzw. den möglichen Blogstarter interessiert, aber man einfach nicht sofort Ideen hat, über was man eigentlich genau schreiben möchte. Es gibt aber auch noch andere Gründe, wie beispielsweise Zeit – wann man das Bloggen noch in den Tagesablauf einbinden soll oder gar die Problematik, dass man zwar den Kopf voller Ideen hat, sich aber unglaublich schwer tut, diese aufs „Papier“ zu bringen.

Darüber hinaus kommt es nicht gerade selten vor, dass ein neuer Blog gestartet wird, nach ein paar Tagen oder Wochen dann aber wieder in den Tiefschlaf fällt. Daher möchte ich dir in diesem Artikel ein paar Tipps mit auf den Weg bringen, die dir den Einstieg etwas einfacher machen sollen.

Tipp 1: Klein starten

Denk bitte mal kurz über den folgenden Satz nach: „Kleine Gewohnheiten können zu großen Gewohnheiten werden“. Aufs Bloggen bezogen: Wenn du also zu Beginn erst einmal mit kürzeren, aber häufigeren Blogartikeln startest, wirst du eine Routine fürs Bloggen entwickeln und hast dadurch auch noch gleich eine gute Übung, um dich generell an das Schreiben zu gewöhnen.

Merke: Ein kurzer Artikel von vielleicht 100-200 Wörtern hilft dir bereits dabei die schwierigste Hürde beim Bloggen zu überwinden: Überhaupt anzufangen! Nach dem Meistern dieser Hürde kannst du dich dann Step-by-Step an anspruchsvollere und umfangreichere Artikel heranwagen.

Warum ich dir das empfehle? Ganz einfach: Wenn du direkt mit langen, umfangreichen und anspruchsvollen Artikeln anfängst, kann dich das sehr schnell demotivieren oder gar einschüchtern. Folge: Du verlierst u.U. schnell die Lust an der ganzen Sache. Mit kleinen Blogbeiträgen kannst du sehr einfach die erste und schwierigste Hürde nehmen: Anfangen mit dem Bloggen!

Tipp 2: Setze dir Ziele

Das Setzen von spezifischen, messbaren und realistischen Zielen kann motivierend sein und dir dabei helfen Verbindlichkeit gegenüber dir selbst zu schaffen. Denn wenn du dir das Ziel setzt eine gewisse Anzahl an Artikeln in einem bestimmten Zeitraum zu schreiben oder eine bestimmte Wortzahl, dann bist du auch eher dazu geneigt es zu tun!

Du kannst hier mit verschiedenen Zeiträumen arbeiten – täglich, wöchentlich, etc. – wobei es meiner Meinung sehr angenehm ist mit wöchentlichen Zielen zu arbeiten.

Das Erreichen deiner Ziele hilft dir dabei Sicherheit zu entwickeln, steigert dein Vertrauen in dich selbst und bringt dir zusätzliche Motivation am Ball zu bleiben.

Tipp 3: Finde die beste Zeit für dich

Finde die für dich beste Zeit zum Bloggen! Es ist bei vielen Menschen unterschiedlich, wann diese am liebsten und am fokussiertesten Schreiben.

Probiere einfach für dich aus, wann du dich am wohlsten fühlst und die – deiner Meinung nach – besten Artikel aufs „Papier“ bringst.

Du schreibst gerne ganz früh morgens oder auf dem Weg zur Arbeit, nachmittags, abends,  nachts oder vielleicht nur am Wochenende? Dann tu’s genau in dieser Zeit!

Tipp 4: Diktiere und transkribiere

Für einige ist Sprechen angenehmer als Schreiben. Andererseits kommen uns aber auch oft gute  Ideen an Orten und zu Zeiten, wo wir vielleicht nicht gerade Stift & Papier zur Hand haben oder vor unserem Rechner sitzen.

Ein Teil, was die meisten von uns aber stets in Reichweite haben, ist unser Smartphone. Es gibt unzählige Apps, die uns dabei helfen unsere gesprochenen Gedanken aufzunehmen.

Du kannst dir hier also ganz einfach deine Ideen, Gedanken und Themen, ja sogar ganze Artikel diktieren, die du dann in einem neuen Blogartikel transkribieren kannst.

Tipp 5: Sofort aufschreiben (oder diktieren)

Wenn du eine neue Artikelidee hast, dann versuche diese sofort aufzuschreiben bzw. aufzuzeichnen. Wenn du dir nur eine kurze Notiz dazu machst und diese dann beispielsweise in deine ToDo Liste einträgst, dann kann es passieren, dass du nach ein paar Tagen gar nicht mehr genau weißt, was du dazu schreiben wolltest.

Versuche also entweder den Artikel sofort zu schreiben oder mache dir genügend Notizen/Stichpunkte, so dass du möglichst alle Gedanken, die du gerade zu diesem Thema im Kopf hast, zu „Papier“ bringst.

Tipp 6: Schlussfolgerung/Fazit zuerst

Schreibe zuerst ein kurzes Fazit oder ein Schlussfolgerung deines Artikels.

Was soll dein Leser nach dem Lesen deines Artikels für sich mitnehmen? Wenn du so vergehst, dann wird es dir auch leichter fallen alle thematisch relevanten Daten, Fakten & Informationen, die für deinen Leser wichtig sind oder sein könnten, zu berücksichtigen.

So schaffst du von vorneherein die Grundlage für einen echten Mehrwert-Artikel.

Tipp 7: Quickstart zur Themenfindung

Unabhängig zur Nische in der du dich bewegst möchte ich dir zum Abschluss noch ein paar Tipps zur schnellen Themenfindung mit auf den Weg geben:

Zusammenfassen & Ausbauen: Fasse größere Themen in kleineren Artikeln zusammen und baue diese dann in weiteren Artikeln aus. Als Beispiel: Nehmen wir an du schreibst einen Artikel darüber warum Content Marketing bei der Kundengewinnung hilft. In weiteren Artikeln schreibst du nun über die Themen „Content Ideen“, „Tipps & Tricks für besseres Content Marketing“, „10 Beispiele für großartiges Content Marketing“, etc.

Content Curation: Du musst nicht immer selbst Artikel schreiben, die ausschließlich aus deiner eigenen Feder stammen, um Mehrwerte für deine Leser zu schaffen. Anstatt also selbst zu schreiben, kannst du bereits existierende Inhalte von anderen Autoren kuratieren (organisieren, verwalten), kommentieren und um deine eigenen Gedanken ergänzen. Schreibe beispielsweise einen Artikel, in dem du deine Favoriten-Beträge von anderen Bloggern zu einem bestimmten Thema auflistest und um deine eigenen Gedanken ergänzt. Bitte achte aber darauf, dass du Zitate nur in Maßen verwendest und entsprechend kennzeichnest – die Quellangabe gehört hier selbstverständlich auch mit rein!

Zusammenfassungen: Eine weitere Möglichkeit, um zu neuen Artikeln zu gelangen, ist das Zusammenfassen von beispielsweise News, anderen Artikeln, Büchern, Kursen, Software, Tools, etc. aus deinem Themenbereich. Hierbei kannst du wie folgt vorgehen: Fasse die Kernaussagen zusammen und kommentiere diese. Ein kleiner Tipp noch: Die Zusammenfassung eines Podcasts oder Videos kann für deine Leser einen ganz besonderen Mehrwert schaffen!

Beantworte eine Frage, die dir gestellt wurde: Manchmal kann es einfach sein über ein Thema zu sprechen, wann man dazu befragt wird. Warum also nicht eine Frage, die dir gestellt wurde, in einem Artikel beantworten? Wenn du beispielsweise Fragen beantwortest, die vielleicht sogar nicht nur von einer Person gestellt wird, sondern häufiger Auftritt, dann ist das auf jeden Fall eine gute Möglichkeit, diese in einem eigenen Blogartikel zu beantworten, um direkt auch anderen Lesern – die vielleicht auch gerne eine Antwort darauf hätten – zu helfen.